Offener Brief an Richterin Iris Berger

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20. November 2013 von lautschriften

Hintergrund: http://www.bild.de/regional/berlin/kindesmissbrauch/prozess-um-einen-kinderschaender-33462206.bild.html

Gesendet

per Mail : poststelle@bgh.bund.de

und Fax: 021/159-2512 auch 0341/48737-98

 

Dem Bundesgerichtshof

Richterin Iris Berger

 

Betr.: Offener Brief bezüglich des Kinderschänder-„Urteils“

 

 

Sehr geehrte Richterin Berger,

 

gerne möchte ich Ihnen eine Rückmeldung aus dem Volk geben für Ihre Arbeit, denn Sie urteilen ja „im Namen des Volkes“.

Wenn die Informationen des Artikels von BILD-Online am 19.11.13 stimmen sollten, dann haben Sie einem Kinderschänder, der, obwohl er wegen des gleichen Delikts Kindesmissbrauch schon einmal Bewährung bekommen hatte, zum zweiten Mal eine Bewährung verschafft. Der Mann ging in Revision, weil er 20 Monate Gefängnis für zu hart hielt und Sie haben dieser Person tatsächlich zur Freiheit verholfen.

Sie benutzten laut dem BILD-Online-Artikel folgende Worte, die Sie an den Verbrecher gerichtet haben:

„Sie können nichts für Ihre sexuelle Präferenz für vorpubertäre Mädchen, aber Sie müssen und können lernen, das zu kontrollieren…“

Sind Sie eine Richterin oder sind Sie Psychiaterin oder Sozialpädagogin? Ist es Ihr Beruf, Opfer zu schützen durch eine gerechte Rechtssprechung oder ist es Ihr Beruf, die Befindlichkeiten von Schwerstverbrechern möglichst gut zu ergründen, damit es diesen wohl ergeht? Sollen Sie Recht sprechen oder Recht brechen?

Angesichts solch einer Einstellung sind Sie aus meiner Sicht vollkommen ungeeignet für die Arbeit, die Sie da tun. Sie sprechen keinesfalls im Namen irgendeines Volkes, sondern Sie sprechen im Zuge einer Mentalität, die wir den 68ern zu verdanken haben – einer wahnsinnigen Mentalität. Ich möchte Sie hiermit auffordern, Ihr Amt niederzulegen, damit es nicht noch mehr Schaden gibt. Alternativ könnten Sie ja Sexualstraftätern die Händchen im Sitzkreis streicheln.

Es wäre unverantwortlich von mir, hier zu schweigen, denn SIE sind maßgeblich dafür verantwortlich, wenn der gestörte Triebtäter noch einmal straffällig werden sollte. SIE sind dann verantwortlich für die Leiden des Opfers.

Haben Sie Enkel oder kleine Kinder? Ich hoffe wirklich, dass Ihr Schützling niemals auf diese trifft und diese zum Opfer der „Rechtssprechung“ ihrer eigenen Oma werden! Ich finde es ganz und gar unbegreiflich, was Sie da getan haben! Sie sind eine Komplizin dieses Mannes! Die deutsche Justiz in diesem Land ist inzwischen in vielen, vielen Fällen ein Komplize von Vergewaltigern, Komatretern und sogar Mördern, die man auf Bewährung laufen lässt! Was für eine Schande ist diese Justiz für Deutschland und was für eine Schande sind Urteile wie Ihres!

Hiermit protestiere ich gegen Ihren weiteren Verbleib an irgendeinem Gericht dieses Landes in auch nur der geringsten Funktion!

 

Hochachtungsvoll, Sebastian Nobile

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12 Kommentare zu “Offener Brief an Richterin Iris Berger

  1. Baker John sagt:

    Sehr treffend !!! Danke

  2. Vadder sagt:

    Fein geschrieben, Sebastian,
    Ich hätte nur das geändert „Ich möchte Sie hiermit auffordern, Ihr Amt niederzulegen, damit sie nicht noch mehr Schaden anrichten können.“

    • Wieso? Zu hart? 😉 Diese Leute, die meinen, sie seien so eine Art Halbgötter, weil sie jeden Tag über das Schicksal von Menschen entscheiden, muss man meiner Ansicht nach auf den Boden zurückbringen. Das Beste, was allen Beteiligten passieren kann, ist, dass diese Frau keine Richterin mehr bleibt.

  3. Pack schlägt sich, Pack verträgt sich. Die Einen mißbrauchen Kinder, die Anderen mißbrauchen ihr Amt.

    • KonradGeorg sagt:

      Nachdem das BVerfG zugelassen hat, Soldaten als Mörder zu bezeichnen, plagt mich schon lange wegen unmöglicher richterlicher Entscheidungen die Frage: „Ist es auch erlaubt, Richter als Deppen zu bezeichnen?“

      Fragen wird man doch dürfen?

  4. THMG sagt:

    Na immerhin kam der Fall wenigstens bis zum Gericht! Im Fall meines damals 2 jährigen Sohnes ( Opfer des perversen „Neuen“ meiner Ex, welcher versucht hat mein Kind zu vergiften ), wurde das Verfahren, trotz eindeutiger Beweise gar nicht erst eröffnet.
    Der Staatsanwalt sah sich als überlastet an und konnte , trotz der im Labor nachgewiesenen Spuren in den Trinkflaschen , keinen eindeutigen Täter zuordnen ( hätte ja jeder sein können)
    Der einzige der verurteilt wurde, war ich! Immerhin hatte ich nach 2 Minuten ein umfassendes Geständnis des Täters ( ich sollte Staatsanwalt werden:-)) ) !
    Fakt ist und bleibt; Hilf dir selbst, denn Gestörte, Migras und Vollirre haben in diesem Land einen Freibrief!

  5. […] Eine Richterin am Bundesgerichtshof verschaffte einem Kinderschänder, der bereits einmal eine Bewährung bekommen hatte und nach einer weiteren Tat zu 20 Monaten Gefängnis verurteilt worden war, in der Berufungsverhandlung eine weitere Bewährung. Ich habe der Dame vor kurzem erst einen offenen Brief geschrieben, den man hier im Blog nachlesen kann. […]

  6. […] Offener Brief an Richterin Iris Berger ———————————————————————————— […]

  7. Schethor aus Absurdistan sagt:

    Korrektur:
    Es muss heißen – Hochachtunglos oder Verachtungsvoll!

  8. Anonym sagt:

    Peinlich. Der Autor des Briefes bewegt sich nicht auf hohem Niveau.

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