Kommentar zu „Hooligans gegen Salafisten“: Jein!

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4. November 2014 von lautschriften

Die von den Organisatoren geplante Ausrichtung der „Hooligans gegen Salafisten“-Demo in Köln am 26.10.2014 war eine gute und wichtige Sache. Ausdrücklich luden sie alle Ethnien ein und distanzierten sich von „rechts“, womit im linksvergewaltigten Neusprech „Rechtsextremismus“ gemeint ist. So kamen denn auch vereinzelt kemalistische Türken und Kurden. Hauptsächlich kamen normale Bürger aus der Mittel-und Unterschicht des Landes, deren Motivation mit Ausländerhass oder Rassismus mit Sicherheit nicht angemessen beschrieben ist, sondern die besorgt und wütend sind über die Entwicklungen in ihrem Land. Und leider kam auch eine gewisse Anzahl Vermummter, Krawallmacher und Neonazis. Besoffene und gewaltgeile Leute, die auf eine Provokation lauerten wie kleine Kinder auf Weihnachtsgeschenke, waren auch darunter. Die große Frage nun ist: Wie können die Organisatoren verhindern, dass diese Klientel kommende Veranstaltungen wieder entgleisen lassen? Will man erfolgreich im Sinne der Sache selbst sein, muss man ehrlich Bilanz ziehen und vermeiden, dass man für solche Leute attraktiv wird, sonst wird das Ganze nur eines werden: Gewalttätig und chaotisch.

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(Ein Kommentar von Sebastian Nobile)

Die deutschen Leitmedien sind seit Tagen im Dauerorgasmus gegen Rechts. Da wird ein Bild gezeigt von einer Demo-Teilnehmerin mit Auschwitz-Verherrlichung auf dem Shirt. Immer wieder die Bilder vom „Zungenchaoten“, der vor dem umgeschmissenen Polizeibus posiert und inzwischen mit Hilfe der BILD-Zeitung gesucht wird. Glatzköpfe, SS-Siggi, verletzte Polizisten: Wer auf solche Bilder abfährt oder diese verherrlicht, der hofft vielleicht im Sinne einer „Feuer-gegen-Feuer“-Mentalität auf den endlich erhofften Gegner gegen dreiste Salafisten und gewalttätige Linksextremisten, die bisher jede rechte Demo zu einem Spießrutenlauf und zu einer Gefahr für die Teilnehmer der Demo machten. Wahr ist: Seit Jahrzehnten sind linksextreme Krawalle so eine Art neue deutsche Folklore, die von den Medien wohlwollend begleitet und behütet werden, so als seien die linken Hassrituale eine verzeihliche Dummheit, die halt dazugehört. Wahr ist auch: Bei der HoGeSa-Demo in Köln waren wiederum Linksextreme und aggressive türkische Fußballfans, die mit Flaschen und Pyrotechnik in die Demo geworfen haben, die Flamme, die die Lunte angezündet haben und somit die letztendliche Provokation geliefert haben. Wahr ist aber auch: Wer friedlich bleiben will, lässt sich nicht sofort zu Ausbrüchen provozieren, bringt nicht kiloweise emotionalen Sprengstoff mit und hält die Lunte dieses Sprengstoffs in den Wind.

Von einer rechtsextremen oder einer Nazi-Demo aber zu sprechen, ist eine typisch mediale Übertreibung und Verzerrung, ebenso wie von einer neuen Qualität der Gewalt zu fabulieren. Im Gegensatz zum jährlichen Tanz in den Mai in Hamburg oder Berlin war das Ganze ein Randälchen, keine Randale. Traurigerweise ist auch bei vielen Fußballspielen mehr Stress angesagt, doch nun zeigen sich die Hooligans eben politisch und spucken mit ihrer Aussage und ihrer Wehr-oder Gewaltbereitschaft einer politischen Agenda in die Suppe, die durch kompromisslose Masseneinwanderung, Asylmissbrauch und Islamisierung enorme Wut bei den Menschen erzeugt. Die Hooligans haben diese Wut am Sonntag kanalisiert und wer auch immer mitgelaufen ist und wie man das alles auch immer auslegen will, es bleibt eine Ohrfeige für die etablierten Parteien, die sich weigern, angemessen die Sorgen und Nöte der einfachen Menschen in diesem Land anzuerkennen. Eine Politkaste, die nicht müde wird, zu betonen, dass der Islam doch zu Deutschland gehöre, während 1800 in Deutschland radikalisierte Moslems in einen fremden Krieg ziehen, um sich der menschenverachtenden IS-Bande anzuschließen, verliert bei den Menschen, die die islamische Unkultur jeden Tag auf deutschen Straßen erleben, zu Recht jeden Rückhalt und jedes Verständnis.

Da aber die Flutung Europas mit sogenannten Flüchtlingen, zumeist Wirtschaftsmigranten, welche besonders aus islamischen Ländern kommen, und die Folgen dieser Flut die Menschen täglich in Form von Kriminalität, Kosten und politischem Islam betreffen, reicht es nicht, wenn nun auf allen Kanälen und aus allen Parteien die Parole ergeht: „Die Hooligans gehören nicht zu Deutschland.“ Doch. Das gehören sie. Es ist ihr Land, ihre Heimat, ihre Freiheit und es sind ihre Kinder, um die die Leute Angst haben und es ist der immer unerträglicher werdende deutsche Alltag, in dem Deutschenfeindlichkeit, Gewalt und aller Art andere kriminelle Folgen unter den Teppich gekehrt, tabuisiert und nun mit den Bildern aus Köln auch wieder wunderbar kriminalisiert werden können.

Doch die etablierten Parteien und Medienvertreter sollten bei all ihrem Geschreie gegen die vermeintliche Nazi-Demo nicht vergessen, dass viele Menschen in diesem Land Ursache und Wirkung nicht verwechseln. Sie wissen, was seit Jahrzehnten in diesem Land passiert und sie verstehen, dass die Ausschreitungen in Köln das Entweichen eines Drucks aus dem Kessel Deutschland waren, in dem eine gefährliche Suppe von hirnlos erzwungenem Multikulti, Islam und dem drohenden Untergang von Demokratie und ureigensten Rechten der Deutschen vor sich hinkocht. Wer nun weiter mit Lügen und Verleumdungen arbeitet und nicht ehrlich Bezug zur Sichtweise der Menschen im Land nimmt, der macht sich mitschuldig an einer weiteren Entwicklung, bei der dann ein erneutes Entweichen von Druck, in welcher Stärke auch immer, vorprogrammiert ist. In dem Zusammenhang muss ich an eine Dokumentation über Anders Breivik denken, in der die Hinterbliebenen der Opfer zu Wort kamen. Eine ganze Reihe jener Hinterbliebenen forderte von Politik und Medien, über genau jene Themen offen zu sprechen, die Breivik in seinem „Manifest“ berührt hat und die ihn zu seinem Anschlag motivierten, um genau ein solches Schreckenszenario in Zukunft zu verhindern. Wollen wir hoffen, dass die Politik den Druck im Kessel nicht weiter erhöht und somit weite Teile des Volkes von sich weg treibt und möglicherweise in eine Radikalisierung hinein. Die Straßenschlachten zwischen Kurden und Salafisten und nun der gerissene Geduldsfaden der über 5000 Besucher der HoGeSa-Demo und viele Sympathisanten im ganzen Land sollten der endgültige Weckruf für eine andere Politik sein.

Mein Video vom Demonstrationszug, das die Stimmung recht gut einfängt:

Offizielle HoGeSa-Seite mit Ankündigung der nächsten Demonstration für den 15.11.2014 in Hannover und Statement zu den Vorgängen in Köln:

http://hogesa.info/

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Ein Kommentar zu “Kommentar zu „Hooligans gegen Salafisten“: Jein!

  1. Wahrlook sagt:

    Ein Bild sagt mehr als tausend Worte!

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